"Bildung integriert"
Zweite Förderrunde ‚Bildung integriert‘ gestartet
Die BMBF/ESF-Förderrichtlinie ‚Bildung integriert‘ unterstützt seit 2015 bis spätestens Juni 2021 bundesweit Kreise und kreisfreie Städte beim Aufbau und der Weiterentwicklung eines datenbasierten kommunalen Bildungsmanagements. Rund 140 Kommunen nehmen derzeit bundesweit an dem Programm teil. Für ‚Bildung integriert‘-Kommunen in Nordrhein-Westfalen bietet die Transferagentur NRW nach Abschluss einer Zielvereinbarung neben Möglichkeiten der kommunalen Begleitung themenbezogene Lerncluster und Qualifizierungen an.
Antragsberechtigte Kreise und kreisfreie Städte, die bislang noch nicht am Programm teilnehmen, konnten eine dreijährige Förderung beantragen. Die Fördermittel aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF) stehen als Personalmittel für einen Bildungsmanager und einen Bildungsmonitorer sowie als Mittel für eine Monitoring-Software und für Dienstreisen zur Verfügung.
Bereits am Programm ‚Bildung integriert‘ beteiligte Kommunen konnten zur Vertiefung und Stabilisierung aufgebauter Monitoring- und Managementstrukturen eine Verlängerung um weitere zwei Jahre beantragen. Hierzu ist rechtzeitig, möglichst sechs Monate vor Laufzeitende des Basisvorhabens, ein Aufstockungsantrag beim Projektträger einzureichen. Das späteste Laufzeitende aller Vorhaben ist der 30. Juni 2021.
Für Neueinsteiger und bereits geförderte Kommunen bleiben die inhaltlichen Grundlagen der bestehenden Förderrichtlinie unverändert.
Über die Förderrichtlinie ‚Bildung integriert‘ werden aktuell 18 Kommunen in Nordrhein-Westfalen von der Transferagentur in Nordrhein-Westfalen über Qualifizierungen, Vernetzungsangebote und kommunale Begleitung unterstützt.
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