Um die Transformationsprozesse im Rheinischen Revier zu gestalten und dabei die Teilhabe aller Menschen in der Region zu ermöglichen, müssen Visionen entwickelt, neue Arbeitsplätze geschaffen und innovative Ideen gefördert werden. Ein wichtiger Ansatzpunkt für das Gelingen des Strukturwandels ist das Thema Bildung. Auf den Erfahrungen der Transferinitiative aufbauend nehmen wir deshalb gemeinsam mit den Kommunen und weiteren Bildungsakteuren im Rheinischen Revier die Zukunft der Bildung in der Braunkohleregion in den Blick.

Als Netzwerkbüro Bildung im Rheinischen Revier analysieren wir gemeinsam mit Kommunen und vielen weiteren Bildungsakteuren in einem öffentlichen Diskurs, welche Herausforderungen und Handlungsmöglichkeiten es in der Bildung unter den Bedingungen des Strukturwandels gibt. Grundlage hierfür ist ein regionales Bildungsmonitoring, aus dem eine regionale Bildungsberichterstattung entsteht. Dabei arbeiten wir eng zusammen mit der „Zukunftsagentur Rheinisches Revier“ und dem Revierknoten „Innovation & Bildung“.

www.bildung-rheinisches-revier.de


Kompetenzzentrum "Bildung im Strukturwandel" - KoBiS

Aufbauend auf den Erfahrungen der Transferinitiative unterstützt das BMBF die drei Kohleregionen dabei, ein gemeinsames, auf die Bedarfe im jeweiligen Revier abgestimmtes Bildungsmanagement auf regionaler Ebene aufzubauen. Ziel ist es, den Strukturwandel im Hinblick auf Bildungsfragen bestmöglich zu gestalten. Hierzu sollen das Thema Bildung sowie dessen Akteure in Steuerungsgremien des Strukturwandels einbezogen und in den Regionen verankert werden. Ein regionales Bildungsmonitoring als kontinuierlich nutzbare Datengrundlage zur Gestaltung des Strukturwandels wird aufgebaut. Das Kompetenzzentrum 'Bildung im Strukturwandel' besteht aus Netzwerkbüros in allen drei Braunkohlerevieren. Eingerichtet werden diese Büros von den Trägern der Transferagenturen in den Bundesländern der Kohleregionen (NRW: Insitut für soziale Arbeit e.V.;  Mitteldeutschland: Deutsches Jugendinstitut e.V.; Lausitz: Kooperation in Brandenburg gGmbH), die strategische Kooperationen mit in der Regional- und Strukturentwicklung erfahrenen Partnern eingehen. Laufzeitbeginn der Netzwerkbüros ist der 1.7.2020.

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